Deutscher Filmpreis 2017: Die Nominierungen

Der deutsche Filmpreis, auch „Lola“ genannt (nach Tom Tykwers Film LOLA, der 1998 dem deutschen Film eine Verjüngungskur verpasste) ist die renommierteste und höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Abgestimmt nach Vorbild des amerikanischen Oscars von den rund 1800 Mitgliedern der Deutschen Filmakademie. Jetzt wurden die nominierten Filme, Produzenten, Regisseure, Akteure und Kreativen bekannt gegeben.
Allein eine Nominierung in der Sparte „Spielfilm“ ist 250.000 Euro wert (Kinderfilm: 125.000 Euro, Dokumentarfilm: 120.000 Euro).

Dies sind die glücklichen Nominierten – überraschend ging TONI ERDMANN nicht in Führung:

Spielfilm

8 Nominierungen: DIE BLUMEN VON GESTERN (bester Spielfilm & bestes Drehbuch: Chris Kraus & beste Regie: Chris Kraus & beste Nebendarstellerin: Sigrid Marquardt & bester Darsteller: Lars Eidinger & beste Kamera & bester Schnitt & bestes Kostüm)
7 Nominierungen: WILD (bester Spielfilm & beste Regie: Nicolette Krebitz & beste Darstellerin: Lilith Stangenberg & bester Darsteller: Georg Friedrich & beste Kamera & bester Schnitt & beste Tongestaltung)
6 Nominierungen: TONI ERDMANN (bester Spielfilm & bestes Drehbuch: Maren Ade & beste Regie: Maren Ade & beste Darstellerin: Sandra Hüller & bester Darsteller: Peter Simonischek & bester Schnitt)
4 Nominierungen:
24 WOCHEN (bester Spielfilm & bestes Drehbuch: Carl Gerber, Anne Zohra Berrached & beste Regie: Anne Zohra Berrached & beste Darstellerin: Julia Jentsch)
TSCHICK (bester Spielfilm & beste Kamera & bester Schnitt & beste Tongestaltung)
PAULA (beste Kamera & bester Schnitt & bestes Kostüm & beste Maske)
3 Nominierungen:
EINSAMKEIT UND SEX UND MITLEID (bestes Drehbuch: Lars Montag, Helmut Krausser & beste Nebendarstellerin: Eva Löbau & bester Darsteller: Rainer Bock)
MARIE CURIE (bestes Kostüm & beste Maske & beste Filmmusik)
DAS KALTE HERZ (beste Maske & beste Filmmusik & beste Tongestaltung)
2 Nominierungen:
DIE WELT DER WUNDERLICHS (beste Nebendarstellerin: Christiane Paul & bester Nebendarsteller: Martin Feifel
NEBEL IM AUGUST (beste Nebendarstellerin: Fritzi Haberlandt & bester Schnitt)
1 Nominierung:
WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS
(bester Spielfilm)
IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS
(bester Darsteller: Bruno Ganz)

Bester Dokumentarfilm
BERLIN REBEL HIGH SCHOOL
CAHIER AFRICAIN
NO LAND’S SONG

Bester Kinderfilm
AUF AUGENHÖHE
TIMM THALER ODER DAS VERKAUFTE LACHEN (auch beste Filmmusik & beste Tongestaltung)

 

Veröffentlicht unter Preise Getagged mit:

Josef Hader: Wollen Sie das Original? – Eine Kurzumfrage

Dem aufmerksamen Kuchenreuther Publikum ist nicht entgangen, dass Teile in WILDE MAUS für die deutschen Ohren nachsynchronisiert, also verdeutscht wurden! Wir machen eine Kurzumfrage: Wollen Sie den echten Wiener Schmäh, so wie der Film in Österreich zu sehen ist?
Bei genügend Nachfrage kommt WILDE MAUS in der österreichischen Originalfassung für eine Vorstellung in die Kinos Münchner Freiheit!
Stimmen Sie über die Kommentarfunktion ab oder besuchen Sie uns auf Facebook!

Veröffentlicht unter Die Münchner Freiheit Getagged mit: , ,

Josef Hader: Starbesuch bei Kuchenreuther

WILDE MAUS, tgl. 14:45, 17:00 (außer Mi.), 19:15 (Mi. 20:00), 21:30 (Mi. 22:15) Uhr, Kinos Münchner Freiheit

Am letzten Sonntag kam Josef Hader zur Vorführung von WILDE MAUS – und blieb gleich für zwei Vorstellungen!

Impressionen vom Starbesuch in den Kinos Münchner Freiheit:
(Fotos: Andrea Hailer, soulkino)

Kinobetreiber Thomas Kuchenreuther und sein Star-Gast Josef Hader

Gut gelaunt: Josef Hader stellt sich nach der Vorführung ganz leger mit einem Tegernseer Bier den Fragen des Publikums

Das Publikum kam zahlreich und war begeistert!

Zum Schluss gab’s noch eine Autogrammstunde, stilecht direkt aufs Filmplakat

Veröffentlicht unter Events Getagged mit: , ,

Georg Friedrich: Grandioses Doppel mit Josef Hader in WILDE MAUS

Georg Friedrich ist ab heute täglich in WILDE MAUS in den Kinos Münchner Freiheit zu sehen!
Preview Mi. 8.3. 19:15 Uhr
Josef Hader zu Gast: So. 17:15 Uhr
tgl. 15:00, 17:15, 19:30, 21:45 Uhr

Georg Friedrich wird wie kein zweiter österreichischer Schauspieler auch hierzulande verehrt. Ab morgen ist der 1966 in Wien geborene Shootingstar (ATMEN, DIE VERMESSUNG DER WELT, WILD) in Josef Haders erster Regiearbeit WILDE MAUS zu sehen. Auf der Berlinale spielte er gleich in zwei Filmen des Wettbewerbs eine große Rolle und bekam für Thomas Arslans HELLE NÄCHTE den Silbernen Bären als Bester Darsteller überreicht.
Seine Dankesrede für den Preis auf der großen Bühne im Berlinale Palast ging Georg Friedrich ganz und gar originell an. Zuerst nahm er seinen Kaugummi aus dem Mund und klebte ihn an die rechte Bärentatze. Dann hatte er den Mund frei und sagte wie in der Schule ein Gedicht auf. Seine Wahl fiel auf „In the Desert“ des amerikanischen Poeten des späten 19. Jahrhunderts Stephen Crane. Die Verse hätten ihm am Herzen gelegen. Hier sind sie:

In der Wüste
Sah ich ein Geschöpf, nackt, bestialisch,
Welches, am Boden kauernd,
Sein Herz in Händen hielt
Und davon aß.

Ich sagte, „Ist es gut, Freund?“
„Es ist bitter-bitter“, antwortete er;
„Aber ich mag es,
Weil es bitter ist,
Und weil es mein Herz ist.“

Veröffentlicht unter Background, Filmtipps, Programm Getagged mit: , ,

Josef Hader: Wilder Hund – Ein Portrait der SZ

Der Kabarettist hat erstmals Regie beim Film geführt. Hier ein Auszug aus dem SZ-Portrait von Tobias Kniebe, der den Kabarettisten in Wien besucht hat und mit ihm sogar auf dem Prater war. (Süddeutsche Zeitung, 8.3.2017, Seite 3)
Josef Hader kommt am 12.3. in die Kinos Münchner Freiheit! Er ist zur Gast bei der Vorstellung um 17:15 Uhr und wird im Anschluss an den Film alle Fragen des Publikums beantworten.

„Das Problem an der Kläglichkeit ist ja, wie man trotzdem die Sympathie behält“, sagt Josef Hader. „Wenn die Zuschauer deine Hauptfigur wirklich gar nicht mehr mögen, ist das nicht so günstig im Kino. Aber davor hatte ich keine Angst. Da hab ich ein seltsames Vertrauen, dass ich relativ weit gehen kann und die Leute trotzdem mitnehme.“

(…) Dieses Gespür, wie weit er mit allem gehen kann, hat Josef Hader in mehr als dreißig Jahren im Kabarett erworben. Um Wut ging es in seinen Programmen von Anfang an. Aber eben nie um diese überlegene, selbstgerechte Wut, sondern eher um die Wut eines Menschentpys, der ein Würsterl ist.

(…) Was treibt einen derart friedfertigen Menschen zu solchen Provokationen? „Man wird ja nicht Künstler oder Autor, Philosoph oder Kabarettist, um in der Mitte der Fahrbahn lustig herumzuhüpfen“, sagt dazu wiederum Hader. „Sondern um möglichst weit an irgendeinen Rand zu gehen. Das ist auch eine Art lustvolle Suche.“

Könnte WILDE MAUS Haders menschlichstes Werk sein? „Ich weiß nicht“, sagt Hader: „Menschlich hört sich nicht gut an. Ein sogenannter menschlicher Film, da denkt man gleich an einen Millionär im Rollstuhl, der mit einem Schwarzen aus den Pariser Vororten wieder das Leben entdeckt, das find ich so langweilig und ausgerechnet wie ein Mathematikbeispiel. Ich will ja letzten Endes ein wilder Hund sein, aber ich mag nicht, wenn die Leute aus meinem Film hinauslaufen.“

Im österreichischen Film nimmt er damit eine Sonderstellung ein. Der „wirklich ohne jede Einschränkung große“ Landsmann Michael Haneke sei schuld daran, sagt er, „dass jeder österreichische Filmemacher meiner Generation davon träumt, in Cannes zu laufen, und zwar mit einem Film, aus dem auch in Cannes dann möglichst viele Leute hinausrennen, weil’s ihn nicht aushalten. Das ist der Gipfel des Erreichbaren.“

Veröffentlicht unter Background, Filmtipps, Programm Getagged mit: , ,

Das Kulturforum zeigt John Carney: ONCE (2006)

Mittwoch, 8. März, 17:30 Uhr, Kinos Münchner Freiheit

25 Jahre Kulturforum-Filmreihe: Musik liegt in der Luft!

ONCE (2006)
Dublin ist die Stadt, an der an jeder Straßenecke Musik gemacht wird, und wo in jedem Pub ein Song angestimmt wird. Hier treffen sich ein junger Straßenmusiker und eine tschechische Pianistin, die sich als Blumenverkäuferin und mit anderen Jobs durchschlägt. Eine bezaubernde, aber unmögliche Liebesgeschichte beginnt.

Der Song „Falling Slowly“ wurde mit dem Oscar für den besten Song ausgezeichnet.
Die Filmmusik wurde zum größten Teil von Hauptdarsteller Glen Hansard komponiert. Die Lieder werden von ihm und der tschechischen Schauspielerin Markéta Irglová selbst eingespielt und gesungen.
Regisseur John Carney begleitete die beiden als Bassist. Ein durch und durch musikalisches Zusammentreffen!

+++

Das Kulturforum der Sozialdemokratie in München feiert 25 Jahre Filmreihe. „Wir können es selbst kaum glauben!“ Edith Welser-Ude hatte die Idee, Theo Hinz (Filmverlag der Autoren) war davon begeistert. Christine Prunkl (Vorstand Kulturforum) mischt kräftig mit, Pit Schröder bringt den Inhalt auf den Punkt. Hier ein Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Christian Ude über seine Leidenschaft zum Film: „Kino ist was anderes als nur Filme sehen!“

Eintritt: 7,00 € (Mitglieder des Kulturforums 6,00 €)

Eine Veranstaltung des KulturForum der Sozialdemokratie in München.

Veröffentlicht unter Filmtipps, Programm Getagged mit: , ,

César 2017: ELLE gewinnt den französischen Oscar

Am Wochenende wurde auch der César, der als „franzöischer Oscar“ gilt, vergeben. Abstimmen konnten alle Mitglieder der Académie des Arts et Techniques du Cinéma.
Der große Gewinner ist ELLE, der es zuvor nicht auf die Nominierungsliste als bester fremdsprachiger Film für den Oscar geschafft hatte. Regisseur Paul Verhoeven jedoch ging leer aus. Seine Hauptdarstellerin Isabelle Huppert, die für den Oscar nominiert war, konnte sich zwar nicht gegen Emma Stone durchsetzen, erhielt dafür in ihrem Heimatland Frankreich die höchsten Weihen.

Die wichtigsten Preise im Überblick:


Bester Film
ELLE
tgl. 14:30, 19:30, 22:00 Uhr, Leopold Kinos


Beste Regie
Xavier Dolan (EINFACH DAS ENDE DER WELT)

Bester Hauptdarsteller
Gaspard Ulliel (EINFACH DAS ENDE DER WELT)

Beste Hauptdarstellerin
Isabelle Huppert (ELLE)


Beste Kamera
FRANTZ (R: François Ozon)

Bester ausländischer Film
I, DANIEL BLAKE (R: Ken Loach)

Veröffentlicht unter Preise, Programm Getagged mit:

Oscar 2017: The winner is…

Die 89. Oscars sind vergeben. Der große Gewinner des Abends mit sechs Oscars ist LA LA LAND, darunter gleich drei Oscars für Justin Hurwitz‘ Musikkompositionen, ein Oscar für die wunderbare Emma Stone und ein Oscar für Regisseur Damien Chazelle. MOONLIGHT (3 Oscars) ist bester Film und wurde für den besten Nebendarsteller sowie die beste Drehbuchadaption ausgezeichnet. MANCHESTER BY THE SEA (2 Oscars) erhielt den Oscar für das beste Originaldrehbuch (Kenneth Lonergan) und den besten Hauptdarsteller (Casey Affleck). Der Verlierer des Abends ist ARRIVAL, der zuvor mit acht Nominierungen ganz vorne lag: er erhielt den Trost-Oscar für den besten Tonschnitt.

TONI ERDMANN, der bei allen großen internationalen Auszeichnungen von Golden Globes bis zum französischen César leer ausging, konnte auch die Academy nicht überzeugen. THE SALESMAN erhielt statt dessen den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Eine politische Entscheidung? Asghar Farhadi hatte zuvor, wegen des von US-Präsident Donald Trump installierten US-Einreiseverbots für Iraner angekündigt, der Verleihung fern zu bleiben. Dies war womöglich ein Voting-Impuls für die politisierten Academy-Mitglieder.

Die Gewinner im Überblick:


Bester Film
MOONLIGHT
ab 9.3. bei Kuchenreuther


Beste Regie
Damien Chazelle (LA LA LAND)
Noch im Kino: tgl. 17:00, 19:15, 21:45 Uhr, Leopold Kinos

Bestes adaptiertes Drehbuch
Barry Jenkins (MOONLIGHT)


Bestes Originaldrehbuch
Kenneth Londergan (MANCHESTER BY THE SEA)
Noch im Kino: 27.2./1.3. 16:30, 19:00 Uhr, 28.2. nur 16:30 Uhr, Kinos Münchner Freiheit

Bester Hauptdarsteller
Casey Affleck (MANCHESTER BY THE SEA)

Beste Hauptdarstellerin
Emma Stone (LA LA LAND)

Bester Nebendarsteller
Mahershala Ali (MOONLIGHT)

Beste Nebendarstellerin
Viola Davis (FENCES)

Beste Originalmusik
Justin Hurwitz (LA LA LAND)

Bester Originalsong
„City of the Stars“ (LA LA LAND) von Justin Hurwitz

Bester Filmsong
„The Audition“ (LA LA LAND) von Justin Hurwitz

Bester Animationsfilm
ZOOTOPIA

Beste Dokumentation
O.J.: MADE IN AMERICA


Bester fremdsprachiger Film
THE SALESMAN
Noch im Kino: 27./28.2. 21:45 Uhr, ABC Kino

Beste Kamera
Linus Sandgren (LA LA LAND)

Bester Schnitt
HACKSAW RIDGE

Bester Tonschnitt
ARRIVAL

Bester Soundmix
HACKSAW RIDGE

Bestes Szenenbild
LA LA LAND

Bestes Kostüm
FANTASTISCHE TIERE UND WO SIE ZU FINDEN SIND

Bestes Make-up
SUICIDE SQUAD

Bestes Produktionsdesign
LA LA LAND

Beste visuelle Effekte
THE JUNGLE BOOK

Veröffentlicht unter Preise, Programm Getagged mit:

Das Kulturforum zeigt: SWING KIDS (1993)

Mittwoch, 22. Februar, 17:30 Uhr, Kinos Münchner Freiheit

25 Jahre Kulturforum-Filmreihe: Musik liegt in der Luft!

Das Kulturforum der Sozialdemokratie in München feiert 25 Jahre Filmreihe. „Wir können es selbst kaum glauben!“ Edith Welser-Ude hatte die Idee, Theo Hinz (Filmverlag der Autoren) war davon begeistert. Christine Prunkl (Vorstand Kulturforum) mischt kräftig mit, Pit Schröder bringt den Inhalt auf den Punkt. Hier ein Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Christian Ude über seine Leidenschaft zum Film: „Kino ist was anderes als nur Filme sehen!“

Eintritt: 7,00 € (Mitglieder des Kulturforums 6,00 €)

SWING KIDS (1993)
Hamburg, 1939. Die Swing-Kids Thomas, Arvid und Peter verehren die beschwingte Tanzmusik. Ihre Lieblingsmusik wird trotz der Ächtung durch die Nationalsozialisten immer noch in einigen Tanzlokalen gespielt, wo sich eine eingeschworene Gemeinschaft trifft. Sie sind im Grunde ganz und gar unpolitisch, lieben die schönen Seiten des Lebens und bleiben deshalb der Hitlerjugend fern, mit der sie nur bei Razzien in Kontakt kommen. Doch die Zeichen der Zeit gehen auch nicht an der Unbeschwertheit des Swings vorbei.

Thomas Carter erhielt für seinen genau zeitgetreuen, genau recherchierten Film drei Emmys.
Swingtänzer und Choreograph Ryan Francois studierte die originalgetreuen Tanzszenen ein und sorgte in der Folge für ein Revival des Swings.
Die Musik enthält viele Originaltitel aus den 1930er Jahren. Der Soundtrack von James Horner und Benny Goodman ist noch antiquarisch zu erhalten.

+++

Eine Veranstaltung des KulturForum der Sozialdemokratie in München.

Veröffentlicht unter Die Münchner Freiheit, Filmtipps, Programm Getagged mit: , ,

Wir trauern um Christian Friedel

Motiv: Michael Pakleppa

Die Nachricht vom plötzlichen Tod von Christian Friedel hat uns letzte Woche überrascht, sehr getroffen und sehr sehr traurig gemacht.
Ein Pionier der Programmkino- und Arthausverleihszene hat uns verlassen. Die Filmwelt hat einen besonderen Menschen verloren.

Christian Friedel war neben Laurens Straub, Hark Bohm, Wim Wenders, Peter Lilienthal und vielen anderen einer der Gründer des Filmverlags der Autoren (1971). 1976 gründete er den Filmwelt Verleih und lancierte als Logo eine Katze. Außerdem hatte er ein großes Faible für die amerikanischen Weiten. Und für Bob Dylan. Michael Pakleppas Motiv für die Traueranzeige ist eine Hommage an den alten Freund.

Veröffentlicht unter Background, Die Münchner Freiheit Getagged mit: , ,

Blog via E-Mail abonnieren