Jim Jarmusch: GIMME DANGER – Ein Geburtstagsgeschenk zu Iggy Pops 70.

LOS ANGELES – MAY 23: Iggy the Stooges (L-R Dave Alexander, Iggy Pop in front, Scott Asheton in back and Ron Asheton) pose for a portrait at Elektra Sound Recorders while making their second album ‚Fun House‘ on May 23, 1970 in Los Angeles, California. (Photo by Ed Caraeff/Getty Images)

Jim Jarmuschs GIMME DANGER über The Stooges und Iggy Pop

Preview (OmdtU): Mi. 21:45 Uhr, Kinos Münchner Freiheit – Iggy Pop zum 70. Geburtstag!
Ab Do. tgl. 14:30, 21:45 Uhr, Kinos Münchner Freiheit

Jim Jarmusch, der gefeierte Indie-Liebling (zuletzt: PATERSON), bringt jetzt eine kraftvolle Musik-Dokumentation über Iggy Pop and The Stooges auf die Leinwand. Mitte der 60er Jahre revolutionierten The Stooges mit ihrem Mix aus Rock, Blues, R&B und Free Jazz die Musikszene und legten den Grundstein für den späteren Punk und Alternative Rock. Jim Jarmusch zeichnet die bahnbrechende Geschichte eines Lebensgefühls nach. Mit vielen legendären Live-Auftritten und Interviews mit Weggenossen und Iggy Pop himself – der sich auch heute noch als extrem durchtrainiert erweist.
„If somebody was to make a Stooges film, I wish it would be you.“ – Iggy Pop zu Jim Jarmusch
Iggy Pop feiert am 21.4. seinen 70. Geburtstag! Feiern Sie mit uns in einer exklusiven Preview!

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Die verlorene Schlumpfine – das Filmplakat in Israel

Israel hat den strengsten Werbeaufsichtsrat der Welt. Gemäß der religiösen Gefühle der orthodoxen Juden dürfen Frauen nicht auf Werbeplakaten abgebildet werden und dabei geht es noch nicht einmal, wie hierzulande, um sexistische Plakate. Das Gesetz hat nun auch das Plakat des neuen Schlumpf-Films getroffen, DIE SCHLÜMPFE UND DAS VERLORENE DORF (Preview, So. 2.4., 14:30 Uhr, Leopold Kinos). In der mehrheitlich von strengreligiösen Juden bewohnten Stadt Bnei Brak wurde eigens ein Schlumpf-Plakat entworfen, auf dem Schlumpfine nicht zu sehen ist, um die religiösen Gefühle der Bewohner nicht zu verletzen, berichtet die Tageszeitung „Haaretz“.

Hier zum Vergleich das Originalplakat, das in den anderen, eher weltlichen Teilen Israels durchaus hängen darf. Bnei Brak ist vielleicht wie das berühmte gallische Dorf, das sich als letztes der Verweltlichung wiedersetzt…

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Josef Haders WILDE MAUS jetzt im original Wiener Schmäh!

Die österreichische Originalversion kommt für drei Vorstellungen auf die hiesige Leinwand! Wie der Wiener sagen tät: Des is leiwand!

Sa., Mo. 17:00, Di. 21:30 Uhr, Kinos Münchner Freiheit


Wussten Sie, dass viele Stellen in Josef Haders WILDE MAUS für das deutsche Publikum, also für uns Piefkes, wie wir in Wien genannt werden, in hochdeutsch nachsynchronisiert wurden? In Österreich ist das anarchische Regiedebüt in einer weitaus Wienerischeren und deftigeren Sprachversion zu sehen. Wir bringen die österreichische Originalversion jetzt an drei Vorstellungen ins Kino!

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Das Video: 25 Sekunden RAMMSTEIN

Der Konzertfilm des Jahres kommt für drei Tage ins Kino!
Exklusive Vorführungen nur am 23., 24. und 29. März!
Kinos Münchner Freiheit, 19:30 Uhr (23., 29.3.) und 22:15 Uhr (24.3.)
Karten: http://www.kinosmuenchnerfreiheit.de/film.php?id=1238512
Zur Einstimmung gibt es hier einen Ausschnitt von kurzen 25 Sekunden, der einen schon mal zum Abheben bringt! 

RammsteinTLR 25sec from kino on Vimeo.

Der schwedische Musikvideo-Regisseur Jonas Åkerlund holt für RAMMSTEIN: PARIS alles heraus, was ein Konzert von Rammstein, Band der „Neuen Deutschen Härte“, live rüberbringt. Der Sound ist gewaltig, der Bühneneindruck umwerfend. Ganz nah dran an den Musikern und dann doch totales Konzertfeeling, als wäre man selbst in der Pariser Bercy Arena. Und die Musik klingt einfach brachial gut. Zu erleben sind 16 Songs aus dem Rammstein-Repertoire. Gefährlich nur, dass es im Kinosaal keine Anschnallpflicht gibt…

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Deutscher Filmpreis 2017: Die Nominierungen

Der deutsche Filmpreis, auch „Lola“ genannt (nach Tom Tykwers Film LOLA, der 1998 dem deutschen Film eine Verjüngungskur verpasste) ist die renommierteste und höchst dotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Abgestimmt nach Vorbild des amerikanischen Oscars von den rund 1800 Mitgliedern der Deutschen Filmakademie. Jetzt wurden die nominierten Filme, Produzenten, Regisseure, Akteure und Kreativen bekannt gegeben.
Allein eine Nominierung in der Sparte „Spielfilm“ ist 250.000 Euro wert (Kinderfilm: 125.000 Euro, Dokumentarfilm: 120.000 Euro).

Dies sind die glücklichen Nominierten – überraschend ging TONI ERDMANN nicht in Führung:

Spielfilm

8 Nominierungen: DIE BLUMEN VON GESTERN (bester Spielfilm & bestes Drehbuch: Chris Kraus & beste Regie: Chris Kraus & beste Nebendarstellerin: Sigrid Marquardt & bester Darsteller: Lars Eidinger & beste Kamera & bester Schnitt & bestes Kostüm)
7 Nominierungen: WILD (bester Spielfilm & beste Regie: Nicolette Krebitz & beste Darstellerin: Lilith Stangenberg & bester Darsteller: Georg Friedrich & beste Kamera & bester Schnitt & beste Tongestaltung)
6 Nominierungen: TONI ERDMANN (bester Spielfilm & bestes Drehbuch: Maren Ade & beste Regie: Maren Ade & beste Darstellerin: Sandra Hüller & bester Darsteller: Peter Simonischek & bester Schnitt)
4 Nominierungen:
24 WOCHEN (bester Spielfilm & bestes Drehbuch: Carl Gerber, Anne Zohra Berrached & beste Regie: Anne Zohra Berrached & beste Darstellerin: Julia Jentsch)
TSCHICK (bester Spielfilm & beste Kamera & bester Schnitt & beste Tongestaltung)
PAULA (beste Kamera & bester Schnitt & bestes Kostüm & beste Maske)
3 Nominierungen:
EINSAMKEIT UND SEX UND MITLEID (bestes Drehbuch: Lars Montag, Helmut Krausser & beste Nebendarstellerin: Eva Löbau & bester Darsteller: Rainer Bock)
MARIE CURIE (bestes Kostüm & beste Maske & beste Filmmusik)
DAS KALTE HERZ (beste Maske & beste Filmmusik & beste Tongestaltung)
2 Nominierungen:
DIE WELT DER WUNDERLICHS (beste Nebendarstellerin: Christiane Paul & bester Nebendarsteller: Martin Feifel
NEBEL IM AUGUST (beste Nebendarstellerin: Fritzi Haberlandt & bester Schnitt)
1 Nominierung:
WILLKOMMEN BEI DEN HARTMANNS
(bester Spielfilm)
IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS
(bester Darsteller: Bruno Ganz)

Bester Dokumentarfilm
BERLIN REBEL HIGH SCHOOL
CAHIER AFRICAIN
NO LAND’S SONG

Bester Kinderfilm
AUF AUGENHÖHE
TIMM THALER ODER DAS VERKAUFTE LACHEN (auch beste Filmmusik & beste Tongestaltung)

 

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Josef Hader: Wollen Sie das Original? – Eine Kurzumfrage

Dem aufmerksamen Kuchenreuther Publikum ist nicht entgangen, dass Teile in WILDE MAUS für die deutschen Ohren nachsynchronisiert, also verdeutscht wurden! Wir machen eine Kurzumfrage: Wollen Sie den echten Wiener Schmäh, so wie der Film in Österreich zu sehen ist?
Bei genügend Nachfrage kommt WILDE MAUS in der österreichischen Originalfassung für eine Vorstellung in die Kinos Münchner Freiheit!
Stimmen Sie über die Kommentarfunktion ab oder besuchen Sie uns auf Facebook!

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Josef Hader: Starbesuch bei Kuchenreuther

WILDE MAUS, tgl. 14:45, 17:00 (außer Mi.), 19:15 (Mi. 20:00), 21:30 (Mi. 22:15) Uhr, Kinos Münchner Freiheit

Am letzten Sonntag kam Josef Hader zur Vorführung von WILDE MAUS – und blieb gleich für zwei Vorstellungen!

Impressionen vom Starbesuch in den Kinos Münchner Freiheit:
(Fotos: Andrea Hailer, soulkino)

Kinobetreiber Thomas Kuchenreuther und sein Star-Gast Josef Hader

Gut gelaunt: Josef Hader stellt sich nach der Vorführung ganz leger mit einem Tegernseer Bier den Fragen des Publikums

Das Publikum kam zahlreich und war begeistert!

Zum Schluss gab’s noch eine Autogrammstunde, stilecht direkt aufs Filmplakat

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Georg Friedrich: Grandioses Doppel mit Josef Hader in WILDE MAUS

Georg Friedrich ist ab heute täglich in WILDE MAUS in den Kinos Münchner Freiheit zu sehen!
Preview Mi. 8.3. 19:15 Uhr
Josef Hader zu Gast: So. 17:15 Uhr
tgl. 15:00, 17:15, 19:30, 21:45 Uhr

Georg Friedrich wird wie kein zweiter österreichischer Schauspieler auch hierzulande verehrt. Ab morgen ist der 1966 in Wien geborene Shootingstar (ATMEN, DIE VERMESSUNG DER WELT, WILD) in Josef Haders erster Regiearbeit WILDE MAUS zu sehen. Auf der Berlinale spielte er gleich in zwei Filmen des Wettbewerbs eine große Rolle und bekam für Thomas Arslans HELLE NÄCHTE den Silbernen Bären als Bester Darsteller überreicht.
Seine Dankesrede für den Preis auf der großen Bühne im Berlinale Palast ging Georg Friedrich ganz und gar originell an. Zuerst nahm er seinen Kaugummi aus dem Mund und klebte ihn an die rechte Bärentatze. Dann hatte er den Mund frei und sagte wie in der Schule ein Gedicht auf. Seine Wahl fiel auf „In the Desert“ des amerikanischen Poeten des späten 19. Jahrhunderts Stephen Crane. Die Verse hätten ihm am Herzen gelegen. Hier sind sie:

In der Wüste
Sah ich ein Geschöpf, nackt, bestialisch,
Welches, am Boden kauernd,
Sein Herz in Händen hielt
Und davon aß.

Ich sagte, „Ist es gut, Freund?“
„Es ist bitter-bitter“, antwortete er;
„Aber ich mag es,
Weil es bitter ist,
Und weil es mein Herz ist.“

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Josef Hader: Wilder Hund – Ein Portrait der SZ

Der Kabarettist hat erstmals Regie beim Film geführt. Hier ein Auszug aus dem SZ-Portrait von Tobias Kniebe, der den Kabarettisten in Wien besucht hat und mit ihm sogar auf dem Prater war. (Süddeutsche Zeitung, 8.3.2017, Seite 3)
Josef Hader kommt am 12.3. in die Kinos Münchner Freiheit! Er ist zur Gast bei der Vorstellung um 17:15 Uhr und wird im Anschluss an den Film alle Fragen des Publikums beantworten.

„Das Problem an der Kläglichkeit ist ja, wie man trotzdem die Sympathie behält“, sagt Josef Hader. „Wenn die Zuschauer deine Hauptfigur wirklich gar nicht mehr mögen, ist das nicht so günstig im Kino. Aber davor hatte ich keine Angst. Da hab ich ein seltsames Vertrauen, dass ich relativ weit gehen kann und die Leute trotzdem mitnehme.“

(…) Dieses Gespür, wie weit er mit allem gehen kann, hat Josef Hader in mehr als dreißig Jahren im Kabarett erworben. Um Wut ging es in seinen Programmen von Anfang an. Aber eben nie um diese überlegene, selbstgerechte Wut, sondern eher um die Wut eines Menschentpys, der ein Würsterl ist.

(…) Was treibt einen derart friedfertigen Menschen zu solchen Provokationen? „Man wird ja nicht Künstler oder Autor, Philosoph oder Kabarettist, um in der Mitte der Fahrbahn lustig herumzuhüpfen“, sagt dazu wiederum Hader. „Sondern um möglichst weit an irgendeinen Rand zu gehen. Das ist auch eine Art lustvolle Suche.“

Könnte WILDE MAUS Haders menschlichstes Werk sein? „Ich weiß nicht“, sagt Hader: „Menschlich hört sich nicht gut an. Ein sogenannter menschlicher Film, da denkt man gleich an einen Millionär im Rollstuhl, der mit einem Schwarzen aus den Pariser Vororten wieder das Leben entdeckt, das find ich so langweilig und ausgerechnet wie ein Mathematikbeispiel. Ich will ja letzten Endes ein wilder Hund sein, aber ich mag nicht, wenn die Leute aus meinem Film hinauslaufen.“

Im österreichischen Film nimmt er damit eine Sonderstellung ein. Der „wirklich ohne jede Einschränkung große“ Landsmann Michael Haneke sei schuld daran, sagt er, „dass jeder österreichische Filmemacher meiner Generation davon träumt, in Cannes zu laufen, und zwar mit einem Film, aus dem auch in Cannes dann möglichst viele Leute hinausrennen, weil’s ihn nicht aushalten. Das ist der Gipfel des Erreichbaren.“

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Das Kulturforum zeigt John Carney: ONCE (2006)

Mittwoch, 8. März, 17:30 Uhr, Kinos Münchner Freiheit

25 Jahre Kulturforum-Filmreihe: Musik liegt in der Luft!

ONCE (2006)
Dublin ist die Stadt, an der an jeder Straßenecke Musik gemacht wird, und wo in jedem Pub ein Song angestimmt wird. Hier treffen sich ein junger Straßenmusiker und eine tschechische Pianistin, die sich als Blumenverkäuferin und mit anderen Jobs durchschlägt. Eine bezaubernde, aber unmögliche Liebesgeschichte beginnt.

Der Song „Falling Slowly“ wurde mit dem Oscar für den besten Song ausgezeichnet.
Die Filmmusik wurde zum größten Teil von Hauptdarsteller Glen Hansard komponiert. Die Lieder werden von ihm und der tschechischen Schauspielerin Markéta Irglová selbst eingespielt und gesungen.
Regisseur John Carney begleitete die beiden als Bassist. Ein durch und durch musikalisches Zusammentreffen!

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Das Kulturforum der Sozialdemokratie in München feiert 25 Jahre Filmreihe. „Wir können es selbst kaum glauben!“ Edith Welser-Ude hatte die Idee, Theo Hinz (Filmverlag der Autoren) war davon begeistert. Christine Prunkl (Vorstand Kulturforum) mischt kräftig mit, Pit Schröder bringt den Inhalt auf den Punkt. Hier ein Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Christian Ude über seine Leidenschaft zum Film: „Kino ist was anderes als nur Filme sehen!“

Eintritt: 7,00 € (Mitglieder des Kulturforums 6,00 €)

Eine Veranstaltung des KulturForum der Sozialdemokratie in München.

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